"...das also dringe vnd klinge ynns hertz..."
Luther und Bach als Übersetzer der biblischen Botschaft


Tagung der
Internationalen Arbeitsgemeinschaft für theologische Bachforschung e.V.
in Verbindung mit
der Evang.-Luth. Kirchgemeinde Eisenach,
der Gesellschaft "Thüringer Bach-Wochen" und dem Bachhaus Eisenach

14.-17. März 2002 in Eisenach

 

Vorläufiges Programm

Motto

Information

Das Motto des Tagungsthemas ist Luthers Sendbrief vom Dolmetschen aus dem Jahre 1530 entnom-men, von dem die Betrachtung ausgehen soll, um danach die vielfältigen grundsätzlichen und historisch-analytischen Einzelaspekte des Themas durchzuführen.

Am Fuße der Wartburg bietet es sich an, die Kunst des Übersetzens in ihrem Facettenreichtum in ästhetischer, musikalischer und hermeneutischer Hinsicht zum Gegenstand zu machen.

Übersetzen, `Dolmetschen' heißt in seiner Wortbedeutung immer auch "Auslegen"; hermeneutes (griech.) ist der Erklärer. Vom Lateinischen interpretari leitet sich in unserem Sprachgebrauch nicht nur die verbale Interpretation und Auslegung her; wir bezeichnen so auch die künstlerische Realisation eines Notentextes.

Die sprachphilosophische Reflexion über die Bedingung der Möglichkleit von Verstehen überhaupt - das von seiner Struktur her Über-setzen ist - wird sich im Blick auf den Themenausschnitt "Luther und Bach als Übersetzer" konkretisieren anhand folgender Stichworte:

Das Rahmenthema wird fachübergreifend behandelt werden - in Kooperation von Theologen, Literatur- und Musikwissenschaftlern sowie Musikern aus verschiedenen Ländern Europas und den USA.